Wer & Warum

Whygold's Weekend


Wer & Warum

Am besten beginnen Sie Ihren ersten Blog mit den Grundlagen:

Wer? Und warum?

…….in einer leichteren Version des Liedes aus der Sesamstraße, das mir immer noch im Gedächtnis geblieben ist:

Als ich 1969 nach vielen vergeblichen Versuchen meiner Eltern, die von Studentenunruhen, der Mondlandung und Vätern, die bei der Geburt ihres Nachwuchses noch keinen gesellschaftlichen Druck verspürten, bei der Geburt dabei zu sein, sondern bis zur Präsentation des neuen Erdenbürgers eine andere Familienzeit hatten, endlich auf die Welt kam, konnte ich umso mehr Namen vereinen, um die nicht vorhandenen Geschwister zu kompensieren. Ich habe es geschafft, vier Vornamen zu bekommen, und später habe ich einen fünften hinzugefügt, als ich feststellte, dass einer der Brüder meines Vaters aus brüderlicher Eifersucht vergessen worden war.

Das war übrigens ein wunder Punkt, wie ich später feststellte. Und da ich fatalerweise wie mein Vater ein großes Verlangen verspürte, den wunden Punkt anzusprechen, wendete ich dies immer wieder gegen meinen eigenen Schöpfer an, der, Gott sei Dank, auch sehr geduldig mit mir und meinem Temperament war.

Am besten ist es, wenn man sich nicht selbst daran erinnern muss und diese Arbeit scheinbar objektiver von den Zeitgenossen erledigt wird: Einem Klassenkameraden zufolge zeigten sich die Früchte des Klavierunterrichts bei meinem Vater bereits in einer der ersten Grundschulklassen.

Offenbar gab es ein Klassenkonzert mit Mozart, das ich vergessen hatte. Meine Unbeholfenheit hat mich nie von Dummheiten abgehalten. Also setzte ich mich ans Klavier und improvisierte im Stil von Mozart, so dass alle zufrieden waren. Und ich hatte einen Riesenspaß daran, das Publikum zu täuschen und nicht erwischt zu werden.

Nun, ich denke, mit dem Orchester der Kulturen traue ich mich jetzt, als Komponist wahrgenommen zu werden.

In guten wie in schlechten Zeiten 😉

….and wird in loser Folge versuchen, das verehrte Publikum zu unterhalten und zu amüsieren.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr

Adrian Werum