Whygold’s Weekend


Whygold’s Weekend

… unter diesem Motto präsentiere ich Euch zum Wochenende meinen Musik-Tipp.

Vielleicht entdeckt der eine oder andere ja was Neues.

Bewusst Musik hören ist meiner Meinung nach so wichtig, wie ein gutes Buch zu lesen.

Heute: Hiromi – Spektrum

https://music.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_le1Tz7UaF3MkGhLrZ27FJanWRJ5XdsKkc

Hiromi Uehara(jap. 上原 ひろみ, Uehara Hiromi; * 26. März 1979 in Hamamatsu), Künstlername Hiromi, ist eine japanische Jazz-Pianistin.

Hiromi erhielt seit dem sechsten Lebensjahr klassischen Klavierunterricht, wobei ihr Lehrer auch ihr Jazzverständnis förderte. Als Zwölfjährige trat sie das erste Mal mit Orchester auf. Mit 14 Jahren spielte sie mit der Tschechischen Philharmonie. Mit 17 traf sie auf Chick Corea und spielte mit ihm eine Improvisation für zwei Klaviere ein. Nach weiteren Erfahrungen, unter anderem im Komponieren von Werbemusik für Nissan, ging sie 1999 in die Vereinigten Staaten, um am Berklee College of Music in Boston zu studieren. Unter ihren Mentoren am Berklee College war Richard Evans, der Orchesterbearbeitung unterrichtete. Ihr Debüt bei der Plattenfirma Telarc wurde durch Ahmad Jamal gefördert. Richard Evans co-produzierte ihre erste Platte, die sie noch vor dem Abschluss ihres Studiums aufnahm, und die 2003 in Japan Gold-Status erreichte.

Seit ihrem zweiten Album Brain bis 2009 wurde die Musikerin auf Tour in der Regel von dem slowakischen Schlagzeuger Martin Valihora und dem britischen Bassisten Tony Grey begleitet. Beide Musiker kennen sie aus ihren Studienzeiten in Berklee. Für die Alben Time Control und Beyond Standard ließ sie sich vom Gitarristen David „Fuze“ Fiuczynski, bekannt als Bandleader der Gruppe Screaming Headless Torsos, begleiten. 2009 war sie auch mit einem Soloprogramm auf dem klassischen Flügel unterwegs. Sie hat weiterhin Aufnahmen im Duo mit Chick Corea eingespielt(Duet, 2008) sowie mit dem Trio von Stanley Clarke (mit Lenny White, Jazz in the Garden). In den letzten Jahren spielte sie mit ihrem neu besetzten Trio, dem Anthony Jackson und Simon Phillips angehörten.

Die Pianistin spielt aufbauend auf den Errungenschaften George Antheils und Art Tatums mit extremer Virtuosität; ihre Kompositionen wechseln zwischen Jazz, Avantgarde und Rock. Die Musikerin gilt der
Jazzzeitung
(3/2009) zufolge „als eine der weltbesten und erfolgreichsten Künstlerinnen im Bereich der Jazz-Rock-Fusion, die mit ihrer Virtuosität, ihrer haarsträubenden Energie und ihrem Spielspaß einiges an Frische in dieses eigentlich totgespielte Genre bringt. Ihre Musik ist zwar technisch sehr anspruchsvoll, die Grundlage bilden aber meist leicht zugängliche Melodien oder elektrische Grooves.“

2007 heiratete sie den japanischen Modeschöpfer Yasuhiro Mihara, auf dessen Modeshow in Paris sie im selben Jahr live spielte.

(Quelle: Wikipedia)

Auf diese Musikerin und ihre Musik hat mich einer meiner Schüler aufmerksam gemacht. Ich kannte Hiromi bis dato nicht. Von da her bin ich immer wieder dankbar, im Austausch mit Kollegen und Schülern neue Musik und (für mich) neue Künstler zu entdecken.

Ich finde vor allem das Stück „Kaleidoscope“ ist echt der Wahnsinn.

Viel Spaß beim Musik hören!

Euer Chris Weigold

P.S.: Vielleicht genießt Ihr den Hörgenuss zusammen mit einem Gläschen Wein aus unserer „Orchester der Kulturen Edition“.