Whygold’s Weekend


Whygold’s Weekend

… unter diesem Motto präsentiere ich Euch meinen Musiktipp für das Wochenende.

Vielleicht entdeckt der eine oder andere ja etwas Neues.

Das bewusste Hören von Musik ist meiner Meinung nach genauso wichtig wie das Lesen eines guten Buches.

Heute: Suzanne Vega – Ein Abend mit New Yorker Liedern und Geschichten

https://music.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_mICtt-0yAwJ0ceVyYPzSUNNQwczA-q6yc

Suzanne Nadine Vega (geboren am 11. Juli 1959 in Santa Monica, Kalifornien) ist eine amerikanische Sängerin und Songschreiberin.

Suzanne Vega wurde in Santa Monica im US-Bundesstaat Kalifornien geboren. Ein Jahr nach ihrer Geburt zog ihre Mutter mit ihr nach New York, wo Vega in East Harlem und an der Upper West Side aufwuchs[1]. Im Alter von neun Jahren begann sie mit dem Schreiben von Gedichten, mit 14 Jahren schrieb sie ihr erstes Lied. Sie besuchte zunächst die La Guardia High School of Music & Art and Performing Arts, wo sie modernen Tanz studierte. Sie erkannte jedoch, dass die Musik ihre Berufung war. Während ihres Englischstudiums am Barnard College der Columbia University trat sie auf kleinen Bühnen im New Yorker Künstlerviertel Greenwich Village auf. Im Jahr 1984 erhielt sie ihren ersten Plattenvertrag.

Vega schreibt Musik hauptsächlich für ihre Gitarre. Bei der Produktion werden die Songs für eine mehrköpfige Band arrangiert. Sie nennt Lou Reed, Bob Dylan, Leonard Cohen, Paul Simon und Laura Nyro als ihre wichtigsten Einflüsse[2]. Zuletzt war sie eng mit Lou Reed befreundet, den sie Mitte der 1980er Jahre kennenlernte.

Das 1985 erschienene Debütalbum Suzanne Vega wurde sehr gut aufgenommen. Die Songs widersetzen sich dem Motto „größer ist besser“ Mitte der 1980er Jahre. Es sind jedoch keine typischen Protestsongs, sondern eher introspektiv.

Das Nachfolgealbum Solitude Standing, das 1987 erschien, enthält zwei Songs, die Suzanne Vega einem breiteren Publikum bekannt machten: Tom’s Diner, ein Lied über Tom’s Restaurant, das auch durch seine Bearbeitung durch die Gruppe DNA und die Tatsache bekannt wurde, dass es das erste Lied war, das jemals in das MP3-Format konvertiert wurde,[4] und Luka, ein Lied, das aus der Sicht eines missbrauchten Kindes geschrieben wurde. Die Musik ist im Vergleich zum ersten Album stärker an der Rockmusik ausgerichtet.

Das dritte Album Days of Open Hand, das 1990 erschien, ist ein in sich geschlossenes Werk. Musik und Texte sind von mystischer Symbolik und tiefen Emotionen getragen. Die Musik ist im Vergleich zu den Vorgängeralben etwas experimenteller.

Im Jahr 1992 wurde 99.9°F veröffentlicht. Das Album besteht aus einer Mischung aus akustischem Folk und Songs, die sich zwischen Dance Beats und Industrial Noise bewegen.

Album Nummer fünf, Nine Objects of Desire, wurde 1996 veröffentlicht, und musikalisch variierte Vega den früheren, einfacheren Stil mit der detaillierteren Produktion von 99.9F° sowie mit Bossa Nova.

Im September 2001 wurde ihr Album Songs in Red and Gray veröffentlicht. Als Ausdruck ihrer Erfahrungen stand die Beziehung zwischen Mann und Frau, insbesondere deren Fehlinterpretationen und Misserfolge, thematisch im Vordergrund. Musikalisch konzentrierte sich Vega wieder mehr auf akustische Elemente. Gleichzeitig formulierte sie für sich einen höheren Anspruch, als nur ein unkompliziertes Folk-Album zu produzieren.

Im Jahr 2007 erschien Beauty & Crime, das erste Album der Plattenfirma Blue Note Records.

Am 9. Februar 2010 wurde ihr Album Close-Up Vol. 1, Love Songs (weltweites Erscheinungsdatum 14. Juni 2010)[5] wurde in den USA auf ihrem eigenen Label „Amanuensis Productions“ veröffentlicht. Es enthält Neuaufnahmen bestehender Lieder zum Thema „Liebe“. Bis 2012 wurden vier Alben mit Neuaufnahmen veröffentlicht, der zweite Teil mit dem Thema „People, Places and Things“, der dritte Teil mit dem Thema „State of being“ und der letzte Teil mit „Family Songs“.[6] Die Idee dahinter war zum einen, die Songs verfügbar zu halten (da sie keinen Plattenvertrag hat), und zum anderen, zumindest eine Version ihrer eigenen Songs zu besitzen, wenn man schon nicht die Originalaufnahmen hat.[7] Bei den Neuaufnahmen handelt es sich um akustische Versionen der Songs.

2011 widmete sich Vega vor allem ihrem Theaterstück Carson McCullers talks about love, einer fiktiven Autobiografie mit eigens arrangierten Songs der Schriftstellerin Carson McCullers, das im April 2011 in New York mit Vega in der Hauptrolle uraufgeführt wurde.

Nach einer siebenjährigen Pause veröffentlichte Suzanne Vega im Februar 2014 ein Studioalbum mit zehn neuen Songs. Das Album trägt den Titel Tales from the Realm of the Queen of Pentacles und wurde von Gitarrist Gerry Leonard produziert[8]. Bis Mitte des Jahres befand sich Vega auf einer Welttournee durch Europa, die Vereinigten Staaten, Asien und Australien. Im Jahr 2016 kam Suzanne Vega für einige Auftritte nach Deutschland.

Obwohl der kommerzielle Erfolg von Suzanne Vega Mitte der 1990er Jahre nachließ, prägten einige ihrer Songs wie Tom’s Diner und Luka das musikalische Gesicht des frühen Jahrzehnts. Die Musikpresse nahm ihren Erfolg in den späten Achtzigern zum Anlass, sie mit den ebenfalls stark songorientierten Musikerinnen Tanita Tikaram, Tracy Chapman und Michelle Shocked zu vergleichen. Der gleichzeitige Erfolg brachte verstärkt feministische Impulse in die Rockmusik und trug dazu bei, die Stellung der Frauen im Rockgeschäft zu verbessern.

Das MP3-Forschungsteam unter der Leitung von Karlheinz Brandenburg hat die ersten praktischen Tests mit der A-cappella-Version des Songs Tom’s Diner von Suzanne Vega durchgeführt. Auf der Suche nach geeignetem Testmaterial las Brandenburg in einer HiFi-Fachzeitschrift, dass ihre Tester das Lied zur Bewertung von Lautsprechern verwendeten,[9] und fand, dass das Stück eine geeignete Herausforderung für die Audiodatenkompression sei. Tom’s Diner, ein Lied über ein kleines Restaurant in New York, wurde so zum weltweit ersten Song im MP3-Format – und Suzanne Vega zur „Mutter von mp3“.

1998, nach drei Jahren Ehe, trennte sich Suzanne Vega von ihrem Mann Mitchell Froom, dem Vater ihrer 1994 geborenen Tochter Ruby. Sie wechselte Manager und Plattenfirma und widmete sich ihrem ersten Buch, The Passionate Eye: The Collected Writing of Suzanne Vega. Im Jahr 2006 heiratete sie den Anwalt Paul Mills, mit dem sie in New York lebt.

(Quelle: Wikipedia)

Bei diesem Live-Konzert erzählt Suzanne Vega die Geschichten zu den Songs. Einfach zurücklehnen und genießen!

Viel Spaß beim Anhören der Musik!

Euer Chris Weigold

P.S.: Vielleicht genießt Ihr den Hörgenuss zusammen mit einem Glas Wein aus unserer „Orchester der Kulturen Edition“.